Blog der Familie Motzet

Genialer Vortrag von Dr. Gerhard Wohland - Teil2

Werner Motzet  Oktober 2 2012 06:00:00 PM
Vor gut zwei Wochen war der "Sophist Day 2012" - als Keynote Speaker war Dr. Gerhard Wohland zu hören (und zu sehen):


Da mich der Vortrag sehr stark angesprochen und auch angeregt hat, habe ich bereits in einem Blogbeitrag vom 29. Sept. 2012 den ersten Teil beschrieben,
hier soll es nun um den zweiten Teil gehen.

Hier sein Vortrag Teil2:

Dr. Wohland begann damit, zu erklären, dass im Unterschied zu Teil 1 der die Studie wiedergab,
der Teil 2 noch nicht (ganz) fertig ist und er auf Widerspruch hofft, um so mit dem Thema voranzukommen.

Dr. Wohland hat das wieder mit einer Tabelle in blau und rot dargestellt:
Image:Genialer Vortrag von Dr. Gerhard Wohland - Teil2

Der Mensch ist beschränkt. Technik bezeichnet die Überwindung der menschlichen Schranken.
Auf der linken (der blauen Seite) überwindet die Technik die menschlichen Schranken in den drei Bereichen:
1.        Körperliche (leibliche) Beschränkung durch:
         a.        Werkzeug
         b.        Maschine
2.        Beschränkung des Verstandes durch:
         a.        Schrift (gegen Beschränkung des Gedächtnis)
         b.        Rechenmaschine (gegen Beschränkung des Denkens)
3.        Beschränkung des Wissens (Gehirn) durch:
         a.        Neuronale Netze

Auf der rechten (der roten Seite) fangen wir gerade an, die menschlichen Schranken in einem kleinen Bereich zu überwinden,
da das eine neue Form von Technik ist, bezeichnen wir das als „neutechnisch“ (oder neue KI [Künstliche Intelligenz] oder KI V2).
Künstliche Intelligenz im bisherigen Sinn ist gescheitert, daher müssen wir mit dem Begriff zurückhaltend sein.
Wir fangen gerade an, Systeme zu erstellen, die „Alltagskönnen“ nachahmen (in Unmengen von Papieren unterschiedliche Typen
[Angebot, Rechnung, Anfrage etc.] erkennen können. Diese Systeme lernen nicht durch verstehen, sondern durch „nachahmen“:
Image:Genialer Vortrag von Dr. Gerhard Wohland - Teil2
Wir wissen nicht genau, was in dem System vorgeht, wir stellen nur fest, das System braucht Menschen drum rum ,
also eine lebendige Lernumgebung um nachahmen / üben zu können.
Und wir stellen fest, dass die Menschen nicht streiten dürfen (also sich einig sein müssen).

Leider enden meine Mitschriften hier, wohl auch, weil sich hier eine intensive Diskussion anschloss,
wie das genauer zu verstehen ist/ sein könnte.
Für mich am wichtigsten ist diese zweite Tabelle mit blau und rot und ganz besonders die Einordnung von Bewusstsein und Intelligenz.

Image:Genialer Vortrag von Dr. Gerhard Wohland - Teil2
Vielleicht hat ja jemand mehr mitgeschrieben und ergänzt meine Aufzeichnungen?

Zur einfacheren Lesbarkeit hier auch als PDF zum Download:

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